Eine Wegesperre

Öffentliche, sowie privare Gelände sind oft nur unzureichend gegen das Betreten oder auch Befahren mit Fahrzeugen abgesichert. Umfangreiche bauliche Maßnahmen sind zwar eine Möglichkeit dies zu ändern, jedoch sind sie oft sehr teuer, nur wenig flexibel und auch aus anderen Gründen nicht in jedem Fall zweckdienlich. In solchen Fällen ist eine Wegesperre wesentlich sinnvoller.

Wozu benötigt man Wegesperren?

Private Wege und Grundstücke sowie öffentliche Orte sollen oftmals zwar für Fußgänger zugänglich sein, jedoch nicht beliebig mit Fahrzeugen befahren werden können. Trotzdem kann es notwendig sein, dass sie von Fahrzeugen befahren werden können, beispielsweise durch Lieferfahrzeuge oder zum Abtransport von Waren und sonstigen Dingen. Dies macht es notwendig, dass eine flexibel einsetzbare Absperrung angebracht wird, die nur einen Teil des Durchgangs versperrt und somit Fahrzeuge abgehalten werden, es jedoch Fußgängern weiterhin möglich ist das Gelände zu betreten.

Weitere Informationen: https://www.absperrtechnik24.de/Absperrtechnik/Wegesperren/index.htm

Vorteile von Wegesperren gegenüber anderen Absperrungen

Wegesperren sind beispielsweise gegenüber fest verbauten Toren im Vorteil, da für ihre Anbringung wesentlich geringere bauliche Maßnahmen notwendig sind. Für ein Tor muss in der Regel zumindest ein kleines Stück einer Mauer errichtet werdend, damit dieses daran verankert werden kann. Doch selbst wenn diese Möglichkeit gegeben ist, sind Tore nicht immer eine gute Wahl. Um ein Tor zu öffnen, ist immer ein gewisser freier Raum notwendig. Darüber hinaus kann ein Tor entweder vollständig offen oder geschlossen sein. Eine wirksame eingeschränkte Passierbarkeit ist nicht gegeben. Eine Wegesperre lässt sich hingegen wesentlich leichter Anbringen und durch eine geschickte Platzierung kann sie beispielsweise Fahrzeuge abhalten, jedoch genug Platz für Fußgänger frei lassen. Darüber hinaus kann eine Wegesperre nach Bedarf aufgebaut oder abgebaut werden, ohne viel Raum zu benötigen. Letztlich ist eine Wegesperre deutlich kostengünstiger als andere Alternativen, jedoch wesentlich effektiver als beispielsweise Pylone oder Absperrband.

Ausführungen

Eine Wegesperre können Sie für Ihr Gelände in einer Vielzahl von Ausführungen bekommen. Die einfachsten Ausführungen bestehen aus einem einfachen, kleinen Metalltor, welches, nach belieben mit den richtigen Schraubenschlüsseln abbaubar, in passende Halterungen im Boden eingesetzt wird. Alternative Varianten bestehen aus zwei solcher Tore, die, durch den verwinkelten Durchgang, auch kleinere Fahrzeuge von der Passage abhalten. Höherwertige Modelle müssen nicht vollständig entfertn werden, sondern können, wie auch klassische Tore, geöffnet werden, haben jedoch weiterhin den Vorteil, dass ihre Anfertigung weniger Rohstoffe notwendig macht und sie somit weiterhin kostengünstiger sind als ein echtes Tor. Die hochwertigsten Varianten einer Wegesperre sind Schranken. Sie können sowohl manuell zu öffnen sein, als auch mit einer aufwändigen Elektronik ausgestattet sein. Im letzten Fall können Sie die Passage von Fußgängern und Fahrzeugen überwachen, diese nach Bedarf kontrollieren und den Durchlass selektiv gestalten. Dadurch bietet eine solche Wegesperre die größte Sicherheit.

Alkoholnachweis durch Haare

Die meisten Menschen denken wohl beim Thema Haaranalyse an einen Drogentest, jedoch kann man einen Alkoholnachweis auch durch Haare erbringen. Zielen eine Blutprobe oder ein Atemalkoholtest auf den gerade zurückliegenden Alkoholkonsum ab, so kann man durch eine Haarprobe den längerfristigen Konsum von Alkohol nachweisen. Der Blutalkohol baut sich im Schnitt um 0,1 Promille je Stunde ab, somit wäre ein Alkoholnachweis nur wenige Stunden möglich und je nach Untersuchungsgrund auch nicht zielführend.

Anwendungsgebiete für einen Alkoholnachweis durch Haare

Die Anwendungsgebiete, in denen ein Alkoholnachweis durch Haare sinnvoll ist, sind vielfältig. Ein Nachweis darüber ob jemand oft und regelmäßig Alkohol konsumiert, ist in Fällen von Verkehrsstraftaten, Sorgerechtsstreitigkeiten oder dem Nachweis der Schuldfähigkeit sinnvoll. Wenn zum Beispiel der Führerschein entzogen wurde und der Verkehrsteilnehmer zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren muss, kann durch eine Haaranalyse nachgewiesen werden, ob der Verkehrsteilnehmer nur für die MPU nüchtern oder bereits länger abstinent ist. Beruft sich ein Angeklagter im Strafverfahren auf Schuldunfähigkeit nach § 20 StGB, weil er durch den Konsum von Alkohol in einem erheblichen Rauschzustand war, ist es möglich nachzuweisen, dass der Angeklagte in der zurückliegenden Zeit häufig Alkohol konsumiert und somit ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. In diesem Falle wäre der Angeklagte, trotz eines hohen Blutalkoholwertes, schuldfähig. Der Alkoholnachweis durch Haare hat dementsprechend im Strafrecht, im Verkehrsstrafrecht und im Zivilrecht eine große Relevanz.

Wie funktioniert der Alkoholnachweis durch Haare

Benötigt man für einen Alkoholnachweis Haare, wird die Haarprobe meist am Hinterkopf genommen. Es werden etwa 100 Milligramm Haare für die Untersuchung benötigt. Die Haarprobe darf für den Alkoholnachweis drei Zentimeter lang sein. Für den Drogennachweis darf eine Haarprobe sechs Zentimeter lang sein. Geht man von einem durchschnittlichen Haarwachstum von einem Zentimeter im Monat aus, dann entspricht eine Haarprobe von drei Zentimetern einem Untersuchungszeitraum von drei Monaten. Bei einem Alkoholnachweis durch Haare werden die Proben auf Stoffwechselprodukte untersucht, die sich aufgrund des Genusses von Alkohol in den Haaren ablagern. Je mehr und je häufiger jemand Alkohol trinkt, desto höher fällt der Wert des entsprechenden Stoffwechselproduktes aus. So kann man nachweisen, dass eine Person in den zurückliegenden drei Monaten regelmäßig Alkohol konsumiert hat.

Grund für einen Alkoholnachweis mithilfe von Haaren

Gerade Menschen, die häufig viel Alkohol trinken, merkt man den Genuss von Alkohol oft nicht an. Sie zeigen durch die Regelmäßigkeit des Alkoholgenusses kaum mehr Ausfallerscheinungen. Man kann durch den Alkoholnachweis durch Haaredennoch den Beweis erbringen, auch wenn die Betroffenen behaupten sie würden keinen Alkohol mehr trinken und man durch die fehlenden Ausfallerscheinungen, die typischerweise mit dem Genuss von größeren Mengen Alkohol einhergehen, keinen Alkoholgenuss vermutet.

Der Alkoholnachweis durch Haare ist somit eine Untersuchungsmethode, die aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist.